Handwerksrolle, Gewerbeamt und Textilkennzeichnungsverordnung

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Viel gestrickt, viel geplant und viel recherchiert. Dabei kommt so einiges heraus, das kann ich Euch verraten. dass ich mich in die Handwerksrolle eintragen lassen muss, weiß ich. Übrigens kostet das bis zu 220€ für ein Jahr. dass ich am 2. Januar für wahrscheinlich 25€ beim Lübecker Gewerbeamt ein Gewerbe der Texilverarbeitung anmelden werde, steht in meinem Kalender. Was mir aber beim Recherchieren aufgefallen ist, ließ mich ein bisschen aus den Wolken fallen. Kenner dieses Blogs wissen, dass es hier meist um Einzelstücke -Unikate- geht.

In Deutschland sieht die sogenannte Textilkennzeichnungsverordnung vor, dass jedes Erzeugnis, das Wolle in sich trägt, gekennzeichnet werden muss. Auch wenn es sich nur um einen geringen Prozentsatz handelt. Zum Beispiel um eine Ledermütze mit Wollbommel (verzeiht das Beispiel). Fest verbunden -also angenäht- muss ein Etikett Informationen über das verwendete Material geben. Darauf stehen kann z.B. „100% Schurwolle, Bommel 50% Schurwolle, 50% Polyacryl“.

Da ich in Statistik an der Freien Universität Berlin recht gut war, konnte ich mir ausmalen, wie viele Möglichkeiten der Zusammensetzung meiner Erzeugnisse es geben könnte. „Und die soll ich mir alle drucken lassen? Wie teuer wird das denn dann?“, fragte ich mich entsetzt.

Doch die Lösung dafür habe ich bei Etsy gefunden: Dort gibt es Etiketten zum Annähen zu kaufen, die man einfach mit einem besonderen Stift (gibt es dort auch) beschriften kann. D.h.: Blankoetiketten anschaffen, ausfüllen und annähen – fertig.

Nun bin ich beruhigt und zeichne weiter Kleine Schwarze.

Klassisch trifft Strandkleid: Neue Kollektion für 2019

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Nein, sie entstehen nicht aus Wolle. Ganz klassisch geschneidert werden die Kollektionen mit 4 Kleinen Schwarzen, vier Strandkleidern und vier poppigen Kleidern für Frühling und Sommer. Aktuell beginne ich mit den Entwürfen. Die Zeichnungen kommen zuerst. Dann folgen die Technischen Zeichnungen, nach denen dann die Schnitte angefertigt werden. Dann wird der Stoff ausgesucht und ab geht es auf die Nähmaschine.

Was sich in den eben genannten fünf Schritten so rasch und einfach anhört (liest) ist keine Hexerei, dauert aber wirklich seine Zeit. Schließlich soll nicht nur das Äußere – das Design – sondern auch die Qualität in der Verarbeitung stimmen.

Wozu gibt es Blogs auf der Welt? Genau: damit ich Dich auf dem neuesten Stand über die Entwicklung der drei 2019er Kollektionen halten kann.

Schon jetzt kann ich etwas Neues verraten: Für die Präsentation dieser zwölf Kleider wird für Felske Fashion ein neues (weiteres) Model im Einsatz sein. Nach langer Suche bin ich glücklicherweise bei ihr fündig geworden. Mehr wird noch nicht verraten.

Aber wozu gibt es doch gleich Blogs?