Wohin geht die Reise? North, South, East, West: Which way is the best?

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(English version below)

Über Taschen und deren Herstellung hatte ich bereits eine Menge gelernt und gelesen. Doch jetzt war es an der Zeit festzulegen, was mein Label eigentlich herstellen will und wie Produktion, Einkauf, Vertrieb, Marketing und Firmierung eigentlich aufgestellt sein sollen.  Außerdem fehlte noch ein Name für das Label, ein Logo, eine Internetadresse, Geschäftspapiere und eine Menge anderer Dinge, von denen ich anfangs noch gar nichts wusste. Zum Beispiel, dass mein Label unbedingt so etwas wie eine Seele brauchte. Gewissermaßen ein philosophisches Fundament.

Alle organisatorischen und rechtlichen Belange lasse ich an dieser Stelle gerne einmal Abseits liegen. Ich möchte mich zuerst gerne auf das „Was“ konzentrieren. Damals war meine erste Idee (die auch lange anhielt): Ich werde Taschen aus ausgemusterten Segeln von Yachten und Surfboards herstellen. Diese sollen mit Verzierungen aus dem Wassersportbereich versehen sein. Dazu sollte es Accessoires auch aus Segeln geben. einige Zeit später fiel mir auf, dass das Wichtigste an diesem Plan war ausgemusterte Ware zu verwenden und so nachhaltig produzieren zu können. Recyceltem Material wollte ich eine neue Verwendung geben. Diese Idee führte mich allerdings so weit, dass ich mich nicht nur auf Segel reduzieren mochte. Schließlich gab es ja unheimlich viele reizvolle Materialien gab/gibt, die zu verwenden sind.

Folglich stand fest: Das ursprüngliche Konzept wurde erweitert. Aus Alt mach Neu war jetzt der Plan. Nach dem Studieren von vielen Modemagazinen wurde ich auf den Ethnostyle aufmerksam. Dieser führte mich gedanklich zurück in meine „High-School-Zeit“. Damals war Batiken total in. Ich verschönerte Taschen, Schals, Tücher, Blusen und Hemden. Sogar meine Mutter trug ein Halstuch von mir. Damals fand ich´s Klasse – heute immer noch. Und prompt stand meine zweite Linie fest: Nach japanischer Art gebatikte Bekleidung, Accessoires und Schmuck sollten es sein. Dies alles musste aber aus recyceltem gebrauchten Material entstehen. Zusammengefasst kam ich zu folgendem Reiseziel: Mein Label wird ausschließlich Unikate herstellen – egal ob Tasche oder Bekleidung und Schmuck. dass das Auswirkungen auf den Vertrieb haben sollte, war mir völlig klar. Aber dafür wollte ich unbedingt ökologisch nachhaltig produzieren. Ich wusste damals an dieser Stelle ganz genau: Das sind Teile der Seele meines Labels.

(English version)

I´ve learnt and read a lot about bags. But it was the time to fix what my label should produce and how I could organise production, marketing, sales and so on. A name and a logo was missing, a domainname too, a design for business-letters an many things I did not know about at that time.

For example that I needed a kind of „soul“ for my label – an ethic basement. Belongs of organisation, administration and justice have to wait a little bit at that time. I wanted to concentrate myself first at the „What will I produce?“. Times ago my first idea was to produce bags out of used sails of ships and surfboards. These bags should have a decoration with designs out of water-sports. Weeks later I remarked, that the best part of my first idea was to use recycled materials. Make new things out of used old things!

Beside of sails our world has so many products which could be interesting for fashion-design. So I corrected may first plan in this manner. And now came the next step: After studying fashion magazines I saw fashion in ethno-style. This guided me in my thoughts back to my high-school-time. At that time it was trendy to change clothes by tie-dyeing. I modified bags, scarfs, blouses, shirts and neckties. Even my own mother weared a necktied made by me. In those days it was super for me – and I find it actually today always super.

So I have found my second line for the label: Changing textiles an clothes by tie-dyeing to produce accessories and picture-perfect jewelry out of textiles. Finally I have found my way and direction: My label will produce unique products. And these products would be be ecologically sustainable. This was part of the soul of my label.

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